Mittwoch, 5. April 2017

Die Kraft der Gedanken

Das erste Aprilwochenende ist vorüber und mir kam es nicht wie ein Aprilscherz vor. Kurz bevor das Wochenende startete, in den letzten Märztagen, hatte ich Kontakt zu einem Freund, welchem ich vor der Zeit im Königreich Tonga, versprach, das wir eines Tages zusammen Rad fahren werden. Angefangen hatte dies schon vor einigen Monaten, als ich noch im Wald von Hunga Island war. Ich bekam mit das der Henry für jemanden ein Rad baute und frug ihn ob er das auch für mich machen würde, sollte ich einmal wieder in Deutschland sein. Ich nehm an er verstand meine Frage nicht richtig, oder er konnte sich nicht vorstellen das ich eines Tages wieder in Deutschland sein würde. Jedenfalls verlief das Ganze wieder im Sand der Zeit. Ende März musste ich an diesen Moment denken und ich frug ihn abermals danach. Es war während dieser Tage, das ich mir abermals ein Rad für meine Touren und eine generelle Kurzstreckenmobilität wünschte. Und tatsächlich trug es sich zu, das zu diesem Zeitpunkt sozusagen ein Fahrrad auf mich wartete. Auf die Frage hin, welche preislichen Vorstellungen ich hatte, antwortete ich ihm: So günstig wie möglich und erörterte ihm meine derzeitige finanzielle Situation. Seit 3 Monaten und all den Reisen innerhalb Deutschlands zehrte ich immer noch von den Geldern, die während der Spendenaktion für meinen Flug nach Deutschland zusammengekommen bin. Und selbst jetzt, nach dem ich meinem teuren Freund Henry das Geld für das Fahrrad überwiesen habe, ist immer noch ein Betrag übrig. Und nun wo ich eine Art Sesshaftigkeit angenommen habe und mit dem Gedanken spiele mich wieder anzumelden zehre ich von diesen letzten Beträgen und ich danke Gott dafür, das ich bis jetzt das erleben durfte, was ich erlebt habe. Dieses Fahrrad, welches sozusagen so lange Zeit kaum benutzt da stand und wartete, war wirklich so günstig das ich es nicht verneinen kann, das es da jemanden gibt der über mich wacht und nur das Gute will. Nichts destotrotz mache ich mir dieser Tage Gedanken darüber wie es finanziell weiter geht. Ganz ohne Geld geht es eben nicht. So investiere ich jeden Tag ein wenig Zeit in unser kleines Internetbusiness und nehme einen Tag pro Woche her um mich selbständig auf diesem Sektor fortzubilden. Auf der anderen Seite greife ich, mit der Abreise ins Königreich Tonga, liegen gebliebene Einkommensquellen, welche mehr aus dem handwerklichen Sektor entstanden sind, wieder neu auf. Ich bin gespannt auf den Tag, an welchem ich beim hiesigen Einwohnermeldeamt eine neue Adresse in den Personalausweis stempeln lasse. In der Weil führe ich einen Lebensstil der im Königreich Tonga ganz normal war und nur hier etwas 'anders' erscheint. In 2015 hatte ich z.B. diverse Radtouren zu verschiedenen Orten in Deutschland geplant. So werde ich sicherlich noch in diesem Jahr eine Tour unternehmen, an welcher ich körperlich und geistig wachsen werde. Nicht nur Ihr seit gespannt.
In diesem Sinne, euer Nico.


Freitag, 10. März 2017

Unterkunft und Nahrung

Liebe und Raum zum Atmen.
Zuneigung und Bedingungslosigkeit.

In den letzten 3 Monaten, seit Mitte November 2016 habe ich sehr viel davon bekommen und einiges davon musste ich mir selbst besorgen. Ich habe gegeben und ich bekam. Ich liebte still und ich wurde geliebt. Ich wurde gesucht und ich habe besucht. Suchend.
Ich erinnere mich als meine Reise begann. Nach Samhain machte ich mich auf die Suche nach einem Reisedokument was der Sache Nico Neubauer, dessen Herr ich bin,die Möglichkeit gab per Luftfracht nach Europa gebracht zu werden. Ich konnte natürlich nicht selbst eines herstellen und stellte mich dem Abenteuer mit Pontius und Pilatus. Wenn ich zurück denke ... eine Erfahrung die man gemacht haben muss. Man lernt soviel dadurch. Man lernt soviel Menschen kennen ... deswegen.
Viele Menschen im Königreich Tonga boten mir Obdach und für dort ist es ganz normal. Man tut es einfach, nicht viele dabei heute noch ohne hintere Gedanken. Worauf ich neugierig war, wie das in Deutschland sein wird, wenn ich an die Türe klopfe um die Frage zu stellen. "Kannst du dir vorstellen, das ich hier lebe!" Wenn man Menschen so direkt an die Wand stellt, bekommt man erstklassige Reaktionen, zum Größten Teil eben körperlich, da doch diese Sprache nicht im Stande ist Lügenhaftes von sich zu geben. Hier und da bekam ich eben durch solche Reaktionen ein gutes Gefühl wo ich Wurzeln schlagen werden für meine Zeit hier.

Und nun, wo ich beim ankommen bin, öffnet sich langsam das letzte Kapitel meiner Ankommensreise. Bastian der Schwabe will mich nicht mehr gehen lassen und auf solch einen Impuls habe ich gewartet, das mich jemand in die Arme nimmt und sagt was zu sagen ist. Nun fange ich wieder an mich Ernährungstechnisch dahin zu bewegen wo ich einst gestoppt bin durch die vielen Unregelmäßigkeiten die es zu überwinden galt, und auch sonstige Körperliche und Herzensgebahren wieder aufzunehmen. Übrigens ... 

Mein Kopf in welchem der kühle und expandierte Geist, der im Königreich ja weitestgehend nicht gebraucht wurde, steckt, hat sich nun auch ans Klima in DeLa gewöhnt. Ich brauch ihn immer noch nicht so Oft, nur dann wenn es kleine oder große Hindernisse zu überwinden gilt, eben drum!!! Im Übrigen kommt alles wenn es gebraucht wird, das ist schön. Schön nicht mehr darüber nachzudenken wie und wann man was bekommt, was man haben will um sich was 'tolles' zu tun. Alles was zu mir kommt, brauche ich dann auch wirklich. Ich kann es pflegen und benutzen, so das es lange bei mir bleibt. So wie dieses neue zu Hause in Form einer Dachgeschosswohnung und einem kleinen Garten mit Apfelbäumen darauf. Auf diesem Garten werden dann nach Ostern die Werkelfetzen fliegen. Darauf freue ich mich schon.












Dienstag, 28. Februar 2017

Norden

28.02.2017

Seit 1. Februar nach Norden unterwegs. Drei Städte auf dem Plan. Weiterhin offenbaren sich mir neue Optionen für ein Bleiben. Ich möchte ein einfaches Leben führen, ähnlich im Königreich. Ich möchte von positiven Menschen umgeben sein. 

Bei Rostock wäre etwas wo man in Ruhe ein gemeinschaftliches Leben führen könnte,  bei Hamburg könnt es auch was werden, allerdings stört dort die zu Nahe Stadt und die direkte Nachbarschaft zu einer Autobahn. Ansonsten Top. Überall bin ich natürlich am schauen ob und wie meine Grundbedürfnisse erfüllt werden können. Nach dem Wald von Hunga sollte man wieder lernen Kompromisse einzugehen, sonst wird man wohl nie fündig.


Als ich vor ein paar Wochen zu Besuch bei meiner Oma Sieglinde war ergab sich dadurch eine Einladung zu meiner Tante, welche mich einen Tag nach meinem Besuch bei meiner Oma anrief und mich zu sich einlud. Dieser Einladung bin ich gestern gefolgt. Vorgestern einigten wir uns am Telefon auf den  Tag und bis zu dem Moment, an welchem ich bei ihr in Gollwitz war, geisterten mir viele Gedanken durch die Kopf, welche ich zwar wahr nahm aber welche mein Handeln nicht beeinflussen sollten. Ich wollte meinem Herz folgen. Gott vertrauen. Dazu muss ich sagen das meine Tante ein sehr großes Vertrauen in Gott hat und an Jesus Christus glaubt. 
Wir hatten zusammen ein Mittagessen und einen Kaffeetisch. Zwischendurch redeten wir viel über meine Erlebnisse im Königreich Tonga, über Jesus und über die Welt, über uns und wie lange wir uns schon nicht mehr gesehen haben seitdem sie weggezogen waren aus Jeserig. Meine Tante erinnerte mich an mein Vertrauen in Gott, in Jesus Christus. Immer noch ohne Erde unter den Füßen, wo ich wurzeln schlagen kann. Am Ende frug ich meine Tante und meinen Onkel ob sie sich vorstellen können, das ich bei ihnen im Haus wohne und Ihnen den Garten mache.
- Kurz vorher waren wir noch gemeinsam im Garten und ich erkannte das meine Tante so viel gern im Garten machen würde aber leider körperlich nicht mehr in der Lage ist. Sie hat es nicht direkt gesagt, meine innere Stimme erkannte so etwas wie einen Hilferuf. Sie würde auch gerne viel öfter spazieren gehen, traut sich aber nicht allein, wegen ihrem Bein. Wenn ihr unterwegs in der Walachei etwas passieren würde, könnte sie nicht alleine wieder aufstehen und wäre inmitten der weiten Flur auf Hilfe angewiesen, die aber so schnell nicht kommen würde. -
Zwischen den Beiden entbrannte eine kleine Diskussion und ich saß praktisch zwischen den Stühlen, erkannte darin aber, das meine Tante dieser Option gegenüber nicht unaufgeschlossen war. Dann brachte mich Onkel W. zum Bahnhof.
Mit dem Zug nach Brandenburg und dann mit einem zweiten Zug ab nach Götz. Auf dem Weg vom Bahnhof zu meinem Elternhaus bete ich nach etwas längerer Zeit wieder zu Jesus und wünschte mir das ihr mir bitte zeigen soll, ob er noch über mich wacht, und das ich mir wünsche das ich einen Platz finde an welchem ich wieder Wurzeln schlagen kann. Ich lief noch etwa 200 Meter und dann geschah es ...
An einem Laternenmast nahm ich aus der Ferne etwas Ungewöhnliches auf dem Boden liegend war. Als ich näher kam erkannte ich, das es ein Mensch war der dort am Boden lag. Das er am Laternenmast lag schloß nahe, das er sich an Selbigen versucht hatte festzuhalten es jedoch nicht mehr schaffte und zu Boden ging, aus welchem Grund auch immer. Ich trat heran, es war ein alter Mann Anfang 70, wie ich schätzte. Ich kontrollierte sofort ob er noch am Leben war, sein Atem ging regelmäßig, sein Gesicht war wohlig warm. Ich sprach in an: "Wach auf! Genug geschlafen, das ist kein Platz zum ausruhen! Was ist Dir passiert, Hallo, wach auf!" 
Ich schüttelte ihn ein wenig an der Schulter. Da öffnete er seine Augen und wollte mich küssen, da mein Gesicht sehr nahe an seinem war, weil ich riechen wollte, ob er eine Alkoholfahne hatte. Und da war tatsächlich ein ganz leichter Hauch. Wir beide kamen zu der Übereinkunft das ich ihm hoch helfe und nachdem er mir seinen Name und die Adresse seines Wohnsitzes gab, wußte ich auch wohin ich ihn bringen musste. Ich hatte das starke Gefühl ihn bis vor die Haustüre bringen zu müssen.
Was nicht außergewöhnlich war, bis ich mich nicht um den Mann kümmerte, weil ich ihn noch nicht auf dem Radar hatte als zu Boden gegangener Mensch, fuhren 2 Autos an ihm vorbei. Erst als klar war, das ich ihm hoch helfen wollte, hielten dann zwei andere Autos an und zwei Menschen, die sofort den Krankenwagen rufen wollten, stiegen aus. Der eine Mann aus dem ersten Auto wollte den alten Mann fest nehmen und bestand darauf einen Krankenwagen zu rufen. Der alte Mann entgegnete dieser Aktion mit forschem Ton, das er das nicht wolle, jedoch erst, als ich dem Autofahrer klar machen konnte, das der ältere Mann nur nach Hause wolle, lies er von ihm ab.
Als ich den alten Mann dann zu seiner Frau brachte, fuhr dann tatsächlich noch ein Krankenwagen die Strasse, in der ich den alten Mann auflas, hoch. Ich nehme an, der Autofahrer rief diesen dann trotzdem einfach.
Die Frau des alkoholisierten Mannes bedankte sich bei mir, steckte mir etwas als Dankeschön zu, und als sie mich zum Kaffee einladen wollte, lehnte ich dankend ab und ging meines weiteren Weges und dankte dem Herrn für dieses Zeichen.
Angekommen. Ich überprüfe obligatorisch meine Whatsapp-Nachrichten und erhielt eine Nachricht eines Freundes der mir schon vor Wochen eine potentielle Möglichkeit bot, eine Bleibe zu haben und einen Garten, in dem ich tätig werden kann. Auf Gesuch war ich gleich zum Jahres-start bei ihm, damit wir uns erstmal beschnuppern konnten und nun geht es in ein paar Tagen wieder zum diesem lieben Menschen in der Mitte Deutschlands. Ich freue mich sehr und kann es kaum abwarten.
Ist es in eurem Leben auch oft über Wochen lang so still und ihr fühlt euch wie auf einer nie enden wollenden Reise und dann packt euch dieses Vertrauen welches viele Ereignisse mit einmal entfesselt??
Vielen lieben Dank, für dieses Zeichen. Es gibt mir wieder Kraft.
Amen



Bei Markus und seinem Verein Granum in Crimmitschau

Bei Sebastian in Castell



Bei Siggi in Tessin




Bei Tim in Hamburg



Zu Besuch bei Philip



Mittwoch, 25. Januar 2017

Blinde Passagiere

Wieder im Elternhaus angekommen, um nach einigen schnell vergehenden Tagen gut vorbereitet, weiter zu reisen im Low Impact Stil, sehne ich mich heute danach, meinen Lesern hier ein kurzes Statusupdate zu bringen. Die letzten 3 Wochen hatte ich generell wieder mehr Fokus auf meinen Körper was ich wohl auch meinen letzten 2 Gast- und Schutzgebern zu verdanken hatte. Meine erste Station war bei Würzburg im schönen Castell, da wo die Erde für Weinanbau nackig gemacht wurde. Dennoch ... das was an Wäldern gelassen wurde ist, besonders auch zur Winterzeit, wunderschön und die täglichen Spaziergänge durch die frostigen Engelschaften haben mit dazu beigetragen meinen Körper wieder an das Nordklima zu gewöhnen. Seitdem ich aus dem Wald raus bin, habe ich zwölf Kilogramm an Körpergewicht zugelegt, was ich letzten Endes meinem der Verführung stattgebenden Prozess während der Wartezeit in Nukualofa zu verdanken habe. Ich horche seit meinem sein in Deutschland nun wieder vermehrt in das Innere und muss feststellen, ich habe Tiere aus dem Königreich Tonga mit nach Deutschland gebracht. Die kleinen Krabbler im Haar waren mir ja schon bei meiner Ankunft bewußt und so konnte ich sie dann auch über reden meinen Kopf zu verlassen und sich jemanden anderen oder den Tod zu suchen. Nun ist es auch klar, das in meinem Bauch sich noch so manch ungebetener Gast tümmelt. Das bedeutet nun nicht gleich die Kriegskeule schwingen, aber mit der Zeit werde ich den Gesellen im Verdauungstrakt klarmachen, das sie recht unerwünscht sind. Das geht ziemlich einfach, indem man ein Klima in seinen Eingeweiden schafft, welches diese kleinen Racker gar nicht mögen. Sauerstoff- und Basenreich. Ich bin dabei mich nun vorzubereiten.


Dienstag, 10. Januar 2017

Kalte Kompression

Was ist denn der Unterschied?



Südsee all around 1000-1020 hPA, 80-100 % Luftfeuchte,Winter 15-25°C, Sommer 25-35°C,



Europa all around 1030-1040  hPA, 55-75 % Luftfeuchte, Winter -15-05°C, Sommer 15-35°C,


Was ich mich gerade frage, warum in Europa der Luftdruck, egal wann, immer viel höher ist als in der Südsee. Der Rest ist mir plausibel ... aber eben der Luftdruck. Macht vielleicht Sinn wenn man es im Kontext mit der Umgebungstemperatur sieht und seinen Körper darinnen. Stelle man sich nur mal vor, der Luftdruck in der Südsee wäre genauso hoch wie hier und dann diese Temperaturen. Outsch ... ist ja so schon Fegefeuer in der Südsee angesagt, wo der Spreu vom Weizen  getrennt wird. Da ist man zur Zeit regelrecht gut bei Sammen, wenn man ihn mit Früchten und Grünen Blättern ernährt. Warum lernen dieses Verhalten dann gerade soviel Menschen im Norden? Und warum zieht's solche dann regelrecht mehr nach Süden? Gibt's da hinter vielleicht doch einen tieferen Sinn? Einen 6. Sinn?
Auch hier im Norden wird's Leben aber leichter wenn man gelernt hat, psychisch wie physisch, wieder mit Blättern und Obst zu leben, was in der Tat jedoch nur eine Station, wie die eines Gleisnetzes, dar stellt. Der innere Widerstand, der bisher immer als uneinstellbar galt hat nun einen neuen Schieber-schalter, welchen man je nachdem wo man sich aufhält einstellen kann, erhalten. Und selbst das will gelernt sein. ;-)






Montag, 9. Januar 2017

Dichte leichte Körper in schwerer Atmosphäre

25.12.2016.
Es ist 15.25 Uhr. Die olle Airbusmaschine, frisch aus der Fabrik, setzt zum Landeanflug an. Deutsche Piloten sind entweder blind oder haben keinen Feinsinn. Oder ich habe zu viel davon. Und ausserdem 4 Tage ohne Schlaf hinter mir, 4 verschiedene Flugzeuge, 17 Stunden im Transit und viele viele Gesichter. Wusstet ihr das man auf Flughäfen oft Menschen sieht, die große Ähnlichkeit haben mit Gesichtern aus der eigenen Vergangenheit. Der Eine sieht aus wie ein Klassenkamerad aus der siebten Klasse, der andere wie ein berühmter irischer Tänzer den man selbst vor einigen Jahren verehrt hat.
Jedenfalls stapfte ich leicht bekleidet durch das nasskalte Berlin, nachdem meine Eltern und ich das Begrüssen hinter uns hatten. Fünf Minuten später, angekommen am Automobil, fing ich tatsächlich an zu frieren und war ganz froh im Auto wieder atmen zu können. Die Luft war dort nicht so schnittig kalt. In wenigen Monaten wird mein Körper wieder fähig sein durch die Hose zu atmen. Aber bis dahin heißt es vorsichtig zu sein und auf den Körper zu hören. Just in diesem Moment, ein Montag Abend im Jahr 2017, muss ich mir eingestehen, ich war bisher immer etwas abgelenkt und so trägt es sich zu, das in einen entzündeten Zeh am rechten Fuß habe und ab und wann mal leichte Kopfschmerzen, doch ansonsten hält sich die Umgewöhnung in Grenzen. Dazu darf ich sagen, die letzten 4 Nächte nutzte ich rege dazu mich mal ordentlich auszuschlafen. Schlaf war auch im Königreich etwas luxuriöses, besonders im Wald, wo der Schlaf immer leicht war. Den Jahresumschwung zusammen mit meinem alten Freundeskreis. Es tat ein wenig weh zu sehen, das sich von Ihnen niemand großartig weiterentwickelt hat. Die selbe alte Biersorte fließt noch immer ungehemmt durch ihre Kehlen hinein in einen viel zu empfindlichen Magen. Gekonnt werden die Symptome wegignoriert. Auffallen tut einem das von außen selbst nur, wenn man es verneint, eines dieser alkoholischen Getränke bekömmlich werden zu lassen. Ich komm da nicht mehr ran. Mal ein Glas Wein oder auch ein Whiskey vor dem Schlafen gehen ist aber willkommen. Bei recht leichter Kost überlebe ich die schönen Tage und Nächte an diesem geheimnisumwobenen Platz, der Breitenteicher Mühle in der Uckermark. Die Tage davor hab ich zu kämpfen gehabt mit sehr kurzen Nächten. Eine innere Uhr trieb mich nach 6 Stunden Schlaf wieder hoch, ich war hellwach. Nur in Frauenhagen konnte ich ausgedehnte Nächte genießen mit teilweise 14 Stunden Schlaf in drei Abschnitten. Das hat sehr gut getan. Selbst die Silvesternacht nutzte ich ausgiebig um zu schlafen. Träge und Müde, Winterschlaf während draussen die Nacht Klirrekalt vorbei ging.
Heute Abend sitze ich an dem PC meiner Eltern, erledige was noch zu erledigen ist. Hier und da wartet noch der ein oder andere Job. Klicken für die Zukunft. Klicken um später etwas Geld zur Hand zu haben. Währendessen rumort es im Bauch ordentlich herum. Ich fange heute Abend mit der Amazonas Darmkur vom Regenbogenkreis an. Etwas später esse ich mein Abendmahl. Tomaten, zusammen mit Zwiebeln gedünstet. Was leichtes. Eh ich ganz aufhöre zu Essen, es hängt mir zum Hals heraus, bevorzuge ich leichte Kost. Das Rauchen ist mir seit meiner Ankunft immer mehr und mehr ein Hindernis. Heute blieben es die zwei sporadischen Zigaretten, nicht mal mehr zusammen mit einem Kaffee kredenzt. Ich nehme an, das macht es auch leichter von diesem schwarzen Kaffeegift allmählich loszukommen. Während meiner Tage in der Uckermark trank ich einen Tag lang mal gar keinen Kaffee, bisher offenbarte sich mir kein Unterschied. Am Mittwoch geht es los. Aufbruch ins nächstem Abenteuer, unterwegs auf freiem Fuße, Richtung Süden Deutschlands, dann zu den starken Sachsen. Dann wird die nächste Route geplant. Für Heute bin ich fertig und schaue zum Bett hinüber. Bete zum Herrn für ein wohligen Schlaf.










Samstag, 10. Dezember 2016

Neue Welt Airline

Bitte auch die Updates weiter unten lesen und danach suchen zu verstehen:

Der junge Ryan hat sich nun vorzeitig entschieden, Avalon in den Dornröschen Schlaf zu senden. Er verlässt Hungaisland und wird wieder nach Großbritannien fliegen. Hier seine Originalnachricht:

"Been through what i had to undergo, made the decision to go home for christmas, see the family and move onto the next chapter. Its an experiance that forever will live in my heart the rainwood of hunga and Avalon.
I listened to my intution and spirit calling All that needs to be said."

Alle Erfahrungen die er auf Avalon machen durfte fließen in sein weiteres Leben mit ein. Ebenso geht es auch mir. Ich bin zutiefst dankbar fuer dieses Geschenk im Suedpazifik. Ich will nicht sagen, es ist ein Geschenk Gottes gewesen, aber genau so fuehlt es sich an. Welche tiefgehenderen Gründe es nun genau hat, weiß nur Ryan. Eines ist Sicher: Zu zweit hatten wir dort die beste Zeit die man nur haben kann. Wie es nun mit dem Garten Avalon im Südpazifik weiter geht steht in den Sternen.

Fakt ist, der Nordmensch gehoert nicht in den Wald. Dafuer haben wir uns schon zu sehr aus ihm hinaus entwickelt. Ich habe des oft gespuert, wenn SIE zu mir redete, und das kommt in etwa den ganzes Schauermaerchen gleich. Darum ist es so wichtig diese Balance zwischen IHR und IHM zu erhalten. Zwischen Licht und Dunkelheit. Er ist das LICHT und sie ist die DUNKELHEIT.
Sollten wir es je schaffen unabhaengig von solider Nahrung und Wasser zu werden, dann ist es mit Leichtigkeit machbar. Buddha war ein Waldbaer und Jesus ein Wuestenfreme. Wie ich einst mal in meinem Buch schrieb, nuetzt es nichts zurueck in den Wald zu gehen und so zu tun als ob nichts waer. Aber um den Karren aus den Dreck zu ziehen dafuer ist es sogar sehr wichtig in den urspruenglichen Wald zu gehen um Erfahrungen und Erkenntnise zu erlangen die wohl sehr wichtig sind. Ich kann dies als Fazit hier mit ran setzen:
Nirgendwo anders werdet ihr diese Dinge Lernen, die man direkt von Mutter Natur erlernen kann. Denn ich empfinde das es wichtig ist, es auf diese Art und Weise zu machen, da es direkt durchs Herz geht, und das aendert alles in Euch.
Schaubergers und andere Buecher zu lesen ist gut, aber man wird nie vollstaendig verstehen bis man sich IHR in den Schosse legt und vertraut. Schaut. Observiert. Erfuehlt. Erlebt. Erfaehrt. Erspielt. Erschafft. Be ein druckt wird.

So traegt es dann zu das Ryan und meine Wenigkeit zur gleichen Zeit diese Spielwiese mit der "Neue Welt"-Airline verlassen, auf zur Naechsten. For Avalon !!!!!


in diesem Sinne
Euer Nico




Nachtrag 11. Dezember 2016

Nach einigen Tagen in der Stadt und dem Kennen lernen dürfen seines neuen Encourage Partners Ringo ist Ryan stark am nachdenken. Er weiß er braucht den Wald nun. Doch ist der Südpazifik das richtige? Ist das Alleine sein das Rechte. Sehr viele Einsichten kehren ein. So ging es nicht nur ihm sondern auch mir selbst.

Nachtrag 14. Dezember 2016
Heute ist Mittwoch. Gestern sah ich Ryan nocheinmal. Ich besuchte ihn in der Stadt, ich hatte ihm dort eine Bleibe empfohlen wo er die eine Nacht unterkommen konnte. Dort trafen wir uns dann auch im spaeten Morgen und hatten nochmal ein gutes, tiefgehendes Gespraech. Er ist ein aufgeweckter Mensch, und seine Auffassungsgabe ist schier unendlich schnell. Er lernte in den wenigen Monaten Dinge, mit denen er vorher nicht in Beruehrung gekommen ist. Das freut mich sehr. Inzwischen ist Bruder Ryan in Auckland und wartet auf seinen Flug nach London, waehrend ich weiterhin auf meinen Gruenen Reisepass warte. Wusstet ihr das man mit dem Gruenen nicht durch die USA reisen kann, also einfach so als wenn man den Bordeauxroten mit Chipeinsatz haette?? Ne... mit dem Gruenen muesste man echt n Visum beantragen, da greift das Waiverabkommen nicht. Und wusstet ihr, das wenn man in die USA reist, auch wenns nur ne Durchreise ist, n extra ESTA Antrag stellen muss? Also das ist alles ganz schoen kompliziert. Ich bete zum Herren, das ein gescheiter Flugplatz fuer mich frei ist, der ueber Neuseeland oder z.B. Fiji geht, und dann metwegen ueber Australien und die Vereinigten Emirate (ich liebe den Anblick der Wueste irgendwie), oder gar ueber Korea. Und wusstet Ihr das es ja schon so viele Apps fuer Android oder iOS gibt, die einem Flieger das Leben leichter machen. z.B. Flightrack ... da siehst du die Anzeigetafeln fuer Ankunft oder Abflug aller Flughaefen auf der Welt. Die Welt, so gross sie auch erscheinen mag, die wird ja immer kleiner durch solche Dinge. Nur gut das da die Batterietechnik im Moment an ihre Grenzen stoesst. Aber ich nehme an da den Denkern von Mittelerde auch schon noch was einfallen. Die kleinen Erdelfen sind ja pfiffig und auf Zack. Alles was die Zwerge aus der Erde Graben, wandeln die in die neueste Technik um. Fragt sich nur, fuer was fuer einen Preis. Wuestenbeduinen wollen die betimmt nicht werden, aber verhalten sich im Moment immer noch so. Mehr kann ich zu der Ineffizienz der Herstellung dieser Mobiltechnik immer noch nicht sagen. Liegt es an den Menschen das die so Stur sind oder die guten Aenderungen nicht annahmen wollen?


Zukunftsnomade